Tanzverbot wegtanzen!

Während den „stillen Feiertagen“, steht in Baden-Württemberg wieder das „Tanzverbot“ an. Das bedeutet, dass öffentliche Veranstaltungen, welche über den Schank- und Speisebetrieb hinausgehen, untersagt sind.

Aber weshalb? Grundsätzlich steht es doch allen gesellschaftlichen Gruppierungen frei, Tage von für sie besonderer Bedeutung auf ihre Weise zu feiern. Aber warum gibt es hier eine besondere Einschränkung?
Natürlich darf jede_r Gläubige die Feiertage wahrnehmen und sie gestalten, wie er/sie es vorzieht, aber warum werden Menschen, die das nicht tun, deswegen eingeschränkt?
Was spricht dagegen, wenn Menschen, welche dieser Religionsgemeinschaft nicht angehören, während der Feiertage zu einer Tanzveranstaltung oder Sonstigem gehen? Hierzu sagte Marco Radojevic, Bundestagskanditat der Partei DIE LINKE und Mitglied der Linksjugend [’solid]: „Das Tanzverbot ist nicht zeitgemäß und völlig an einer pluralistischen Gesellschaft vorbei gedacht. Neben praktizierenden Christen gibt es in Baden-Württemberg zahlreiche andere konfessionelle und konfessionslose Gruppen, die bei einem Tanzverbot berücksichtigt werden müssen. Ein allgemeines Tanzverbot ist daher abzulehnen.“ Diesem Statement können wir uns nur anschließen.
Jede_r sollte uneingeschränkt feiern / tanzen / moshen usw. dürfen, und das auch an „stillen Feiertagen“. Wir sagen NEIN zum Tanzverbot!

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