“Niemand hat von etwas gewusst aber alle haben den Häftlingen geholfen”, so fasste der Leiter der Gedenkstätte, der Genosse Volker Mall, die Aufarbeitung der Bevölkerung nach dem Krieg in der Gegend um das KZ zusammen. Damit machte er auch deutlich, mit welchen Schwierigkeiten seine Forschungen, Ermittlungen und Erkenntnisse belastet waren: Wenige teilten sein Interesse, die Geschichte des Konzentrationslagers zu erfahren. Viele wollten mit der Geschichte einfach nichts zu tun haben. Dennoch konnten seine Nachforschungen dazu führen, dass einigen Nachkommen der Opfer und wenigen Überlebenden doch noch persönliche Aufmerksamkeit und Anteilnahme zuteil wurden, was nicht immer – aber doch manchmal – zu einer Art Versöhnung mit dem eigenen Schicksal führte: Harter Stoff für die Seele. Je nachdem, wie nahe man sich diese Vorgänge kommen lässt, erlebt man ein Wechselbad zwischen Empörung, Wut und Fassungs- und Hilfslosigkeit.
Das KZ-Außenlager Hailfingen-Tailfingen war ein bei Gäufelden-Tailfingen gelegenes Außenlager des KZ Natzweiler/Struthof im Elsass. Während es existierte, also von November 1944 bis Februar 1945, starben von den 601 inhaftierten jüdischen Häftlingen mindestens 186.
Die KZ-Häftlinge hatten in erster Linie die Aufgabe, den Nachtjägerflugplatz Hailfingen auszubauen und auszubessern. Für diesen Zweck mussten viele der Insassen Zwangsarbeiten auf den umliegenden Steinbrüchen verrichten, wobei sie täglich zweimal durch mehrere auf dem Weg liegende Dörfer kamen. Untergebracht wurden sie in einer mit Stacheldraht umzäunten Flugzeughalle an der Stelle des heutigen Sportplatzes von Tailfingen. Dort litten sie unter Kälte, schlechter Bekleidung, Hunger, Schlägen, mangelnder Hygiene, Ungeziefer und Krankheiten.
In vielen Fällen waren sie bereits von vorherigen Lagern und Transporten geschwächt – auch durch den Verlust (Ermordung) von Familie und Freunden.
Mehr zur Gedenkstätte hier: http://www.kz-gedenkstaette-hailfingen-tailfingen.de/
Der Böblinger Bundestagsabgeordnete Richard Pitterle hatte die Aktiven der Linksjugend ['solid] eingeladen, mit ihm gemeinsam die Gedenkstätte zu besuchen.
“Ich finde die Arbeit der Linksjugend enorm wichtig für unsere Partei”, sagte Pitterle beim anschließenden gemeinsamen Pizzaessen in seinem Böblinger Wahlkeisbüro: “Bitte betrachtet meine Einladung als einen Versuch, Eure wertvolle Arbeit zu würdigen. Viele von uns leben in antifaschistischen und linken Traditionen, und wenn Ihr das weiterführt, dann ist das für uns auch die Weiterführung von ganz zentralen Inhalten.”
Das KZ-Außenlager Hailfingen-Tailfingen war ein bei Gäufelden-Tailfingen gelegenes Außenlager des KZ Natzweiler/Struthof im Elsass. Während es existierte, also von November 1944 bis Februar 1945, starben von den 601 inhaftierten jüdischen Häftlingen mindestens 186.
Die KZ-Häftlinge hatten in erster Linie die Aufgabe, den Nachtjägerflugplatz Hailfingen auszubauen und auszubessern. Für diesen Zweck mussten viele der Insassen Zwangsarbeiten auf den umliegenden Steinbrüchen verrichten, wobei sie täglich zweimal durch mehrere auf dem Weg liegende Dörfer kamen. Untergebracht wurden sie in einer mit Stacheldraht umzäunten Flugzeughalle an der Stelle des heutigen Sportplatzes von Tailfingen. Dort litten sie unter Kälte, schlechter Bekleidung, Hunger, Schlägen, mangelnder Hygiene, Ungeziefer und Krankheiten.
In vielen Fällen waren sie bereits von vorherigen Lagern und Transporten geschwächt – auch durch den Verlust (Ermordung) von Familie und Freunden.
Mehr zur Gedenkstätte hier: http://www.kz-gedenkstaette-hailfingen-tailfingen.de/
Der Böblinger Bundestagsabgeordnete Richard Pitterle hatte die Aktiven der Linksjugend ['solid] eingeladen, mit ihm gemeinsam die Gedenkstätte zu besuchen.
“Ich finde die Arbeit der Linksjugend enorm wichtig für unsere Partei”, sagte Pitterle beim anschließenden gemeinsamen Pizzaessen in seinem Böblinger Wahlkeisbüro: “Bitte betrachtet meine Einladung als einen Versuch, Eure wertvolle Arbeit zu würdigen. Viele von uns leben in antifaschistischen und linken Traditionen, und wenn Ihr das weiterführt, dann ist das für uns auch die Weiterführung von ganz zentralen Inhalten.”
Stefan Dreher,Mitarbeiter des Sindelfinger Bundestags-Abgeordneten Richard Pitterle


